Feelin French

Um Frankreich kennen zulernen, braucht es mehr als einen Reiseführer. Es braucht kulinarisch begeisterte Freunde, die zum Essen einladen. Es braucht viel Genusszeit und nicht zu vergessen eine gute Kondition.

Mein erstes Ziel ist Toulouse, wo ich die Ehre habe nach französischer Art bekocht zu werden und zwar auf höchstem Niveau! Es gibt als Vorspeise Chips - die nie vor einem Essen fehlen dürfen - zum Hauptgang Ente und der Nachtisch auch ganz französisch: die Turban-ähnlichen Caneles!

Doch was wäre Frankreich ohne seinen Wein - wie Stuttgart ohne Spätzle? Unvorstellbar! Beim Wein setzt die Weinnation immer noch Maßstäbe weshalb eine Wein - Degustation bei einem kulinarischen Streifzug durch Frankreich nicht fehlen darf - Ich bin hierfür in einer der ältesten Weinregionen Frankreichs gereist - Gaillac. Im Kloster St. Michael de Gaillac gibt es Weinproben - und selbstverständlich nur das Beste vom Besten.

In Frankreich dreht sich aber nicht alles um den Wein und das gute Essen - auch die Kulturgüter sind ständig präsent. Mein nächstes Ziel ist eine Kathedrale und zwar die von Albi. Aus der Ferne wirkt sie wie ein ruhender Riese - umgeben von grünen Hügeln und eher winzig wirkenden Häuschen.

Weitere Sehenswürdigkeiten folgen. Cordes sur Ciel. Ein ehemals verlassenes Dorf welches von Künstlern nach und nach liebevoll saniert und in Schwung gebracht wurde. Bekannt ist es bei seinen Besuchern vor allem für die Aussicht bei Nebel. Dann herrscht der Eindruck als ob das Dorf im Nebelmeer schwebt.

Es geht zurück nach Toulouse. Hier darf eine selbst kreierte kulinarische Stadtführung nicht fehlen. Drei Stationen. Drei Köstlichkeiten. Drei Mal Zufriedenheit.

1 x Churros @ https://www.facebook.com/chuchutoulouse/​

1x Fish & Chips @ https://www.facebook.com/Miss-Fish

1x Dessert @ https://www.labonbonniere-patisserie.fr/

Nach dem ganzen guten Essen vom Vortag muss meiner einer ein wenig Sport treiben. Also geht es mit dem Zug und dem Fahrrad nach Port la Nouvelle und von dort aus am Kanal du Midi entlang, 23 km mit Rückenwind nach Narbonne. Eine Fahrradstrecke, die ich so noch Tagelang fahren könnte. Was übrigens auch möglich ist. Theoretisch kann man von Toulouse aus mit dem Fahrrad entlang des Kanals du Midi bis ans Mittelmeer fahren.

Am nächsten Tag geht es hoch hinaus. In die Pyrenäen auf 2199 m. ü.M.. Genau innerhalb von zwei Tagen einen Höhenunterschied von über 2000 m !!! Für mich war es die erste Wanderung in diesem Gebirge und ich bin immer noch schwer beeindruckt. Hier ist Frau tatsächlich in der wilden Natur unterwegs - kaum Wanderer - dafür umso abenteuerlicher. Wir sind die Tour rückwärts gegangen, was gut war, denn hoch oben lag noch Schnee und von daher wäre der Abstieg etwas rutschig geworden. Ich kann die Tour für Anfänger eher nicht empfehlen außer in Begleitung von erfahrenen Wanderern, da es einige steile Stellen gibt. Hier der link zur Tour: Pic de Trois Seigneurs.

Zum Abschluss noch einige kulinarische Eindrücke, die die Nähe zu Spanien widerspiegeln. In Toulouse und seiner Umgebung wird die lokale Küche und das Angebot in den Restaurants stark von der spanischen Nähe beeinflusst. Wer also spanische Tapas mag, der ist hier genau richtig.

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© 2016 by Barbara Tasarz

 

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